Das leistet solivol für Dich

Kostenübernahme und Eigenbeiträge

Der Austausch

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) legt in
den Richtlinien zu weltwärts die allg. Teilnahmebedingungen fest.

Erwartet wird von den Freiwilligen sich für ein Jahr zu verpflichten und in dieser Zeit bei einem Südpartner tatkräftig mit an zu packen. Die Freiwilligen erbringen wertvolle persönliche Beiträge für die Partnerorganisation und tragen zu gegenseitigem Verstehen und interkultureller Begegnung bei.

Der Lohn für die Bemühungen: Afrika abseits von Touri Klischees, Begegnungen mit Langzeitwirkung, Lernen mit allen Sinnen… im Hier und Jetzt. Der Erwerb von Gestaltungskompetenzen für eine globalisierte Zukunft und persönliche Orientierung sind ein wertvoller Bildungsproviant für die Zeit danach.

Die Kohle

Kostenübernahme
Finanziell bietet der Rahmen für dieses Projekt den TeilnehmerInnen:

  • Unterkunfts – und Verpflegungskosten
  • die Absicherung von persönlichen Risiken durch Übernahme eines Versicherungspaketes bestehend aus Kranken-, Unfall-, Rücktransport-,
    Haftpflichtversicherung
  • Hin- und Rückflug durch ein Jahresticket und Übernahme entstehender Reisekosten
    für An- und Abreise zu den Einsatzstellen
  • Abdeckung aller entstehenden Kosten im Zusammenhang mit der Teilnahme an
    Vorbereitungs-, Zwischen – und Abschlussseminaren
  • 100,- Euro Taschengeld pro Monat während des zwölfmonatigen Einsatzes im Ausreiseland

Teilnehmer_innen bzw. deren Eltern sind während des 12-monatigen Einsatzes im Entsendeland berechtigt Kindergeld zu beziehen.
Die Berechtigung zum Bezug von Kindergeld endet allerdings mit Vollendung des 25. Lebensjahres.

Das Kleingedruckte

Während der verpflichtenden gemeinsamen Vorbereitungsseminare sind die Freiwilligen für
ihre Sozialversicherungsbelange und die Absicherung etwaiger Risiken selbst verantwortlich.
Gleiches gilt für eventuelle individuelle Vorbereitungen auf den Auslandseinsatz und die
Nachbereitung in Deutschland.
Auswahl- und Kennenlerntreffen.
Die Kosten für notwendige Auswahltreffen oder Vorstellungstermine sind durch das

weltwärts Programm nicht finanzierbar. Die Anreise und eventuell anfallende
Tagespauschalen müssen durch die BewerberInnen getragen werden.

Während des 12-monatigen Einsatzes im Ausreiseland ist die Absicherung gegen Krankheits- und Behandlungskosten im Versicherungsumfang enthalten.
Enthalten sind auch Kosten für die durch medizinische Beratung empfohlene Malaria
Prophylaxe während der ersten 3 Teilnahmemonate.
Beratungen über Art und Umfang empfehlenswerter Vorsorge geschiehtd durch artefact und durch Fachärzte bzw. die Fachberatungsstellen medizinischer Tropeninstitute.

Für die Einreise und die Mitarbeit in den Einsatzstellen sind Einreisesvisa und ein
Jahresvisum notwendig.
artefact bzw. die Süd-Partner unterstützen die Freiwilligen bei der Beantragung der
notwendigen Aufenthaltspapiere.
Die Visa-Gebühren der Gastländer sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.  Die
derzeitige Regelung sieht vor, dass die Freiwilligen  einen Teil der Kosten selbst tragen, ein
Teil wird von der Entsendeorganisation beigesteuert.

Für mehrere der geplanten Einsatzstellen in Ostafrika ist der Erwerb der Landessprache
erforderlich (z.B. Kiswahili für Tansania, Kinyarwanda für Ruanda).Ein Teil der sprachlichen
Vorbereitung muss bereits vor der Ausreise begonnen werden, in Form von Selbststudien oder
Kursteilnahme. Die sprachliche Vorbereitung auf den Einsatz wird in einem kompakten
Orientierungsseminar zu Beginn des Einsatzes fortgesetzt.
Der vorbereitende Teil des Spracherwerbs in Deutschland muss durch die Freiwilligen zum
Teil selbst getragen und organisiert werden. artefact gibt Hilfestellungen durch Hinweise auf
Material und Seminarangebote.

Alle anfallenden Kosten während der Zeit der Vorbereitung und während des
Freiwilligeneinsatzes beim Südpartner sind im Prinzip durch die Mittel des Programms
solivol für die Teilnehmer*nnen abgedeckt. Die Entsendeorganisation artefact bekommt 75%
der Programmkosten vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) ersetzt. Die restlichen 25% der anfallenden Kosten müssen von artefact
durch Eigenmittel aus Fundraising Aktivitäten gedeckt werden.

Und hier kommen die Freiwilligen noch einmal ins Spiel: Teilnehmer*innen bemühen sich
vor allem in der Zeit vor der Ausreise mit individuellen Fundraising Aktivitäten einen Teil der
Programmkosten  einzuwerben. Das ist der Wille des BMZ und so soll es auch beim
weltwärts Programm solivol laufen.
Hierbei handelt es sich nur im Ausnahmefall  um Eigenmittel der Freiwilligen, also etwa
Sparguthaben oder die Veräußerung von Aktienpaketen. Die Freiwilligen sind aufgefordert
durch Spendenakquise Mittel von Dritten einzuwerben.

Der Wille des BMZ ist es ausdrücklich auch Menschen aus weniger wohlhabenden sozialen
Schichten die Teilnahme an unserem Programm zu ermöglichen. 
Die Teilnahme an solivol ist also formal unabhängig von den durch Eigenaktivitäten
eingebrachten zusätzlichen Mitteln. 
Weiterhin gilt: Entscheidend bei der Auswahl unserer Teilnehmer*innen sind Qualifikation,
Interesse und ein guter persönlicher Eindruck.

Mit Solivol in Afrika:
Ein Jahr wie kein Zweites