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weltwärts Programmablauf

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solivol ist der Name des internationalen Freiwilligenprogramms von artefact.

artefact leistet als Bildungszentrum einen Beitrag zur Förderung und Verbreitung nachhaltiger
Lebensstile. In solivol steckt die Verschmelzung der Worte  „solidarity“ und „volunteering“.
Der Name zielt auf den Inhalt: die Förderung solidarischen Miteinanders für eine global
nachhaltige Entwicklung.

Seit über 13 Jahren nehmen solivol Freiwillige am weltwärts und IJFD Programm teil.
solivol blickt auf eine lange partnerschaftliche Zusammenarbeit mit gemeinnützigen
Organisationen aus dem Umwelt- und Entwicklungsbereich zurück. Der inhaltliche
Schwerpunkt liegt auf Einsatzstellen, die zu Aspekten nachhaltiger Entwicklung wie
praktischem Naturschutz, ökologischem Wirtschaften, erneuerbare Energien, Frauen-
empowerment oder Umweltbildung arbeiten.

Mit der Teilnahme am Freiwilligenprogramm solivol soll jungen Menschen interkulturelle
Sensibilisierung, Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten für die eigene persönliche Entwicklung
und gesellschaftliches Engagement vor und nach dem Auslandsaufenthalt eröffnet werden.
Durch die Mitarbeit in Partnerprojekten im globalen Süden erarbeiten sich Teilnehmer*innen
neue Sichtweisen auf globale Entwicklung und nachhaltiges Wirtschaften. Ganz nebenbei
entwickeln Freiwillige Empathie, Selbständigkeit, kommunikative Fertigkeiten und meistern 
Perspektivwechsel auf  Kulturen und das eigene Leben. solivol ist ein langfristig angelegtes
Lernprogramm, das jungen Menschen ermöglicht sich für ihr zukünftiges privates oder
berufliches Engagement zu orientieren. Als welterfahrene Akteure für globales Lernen und
lokales Handeln tragen sie nach dem Freiwilligendienst dazu bei mehr Bewusstsein für
globales Miteinander zu schaffen und unsere Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten.

Die Bewerbungsphase ist zeitlich beschränkt.
Für die solivol Teilnahme ab Sommer 2022 werden Bewerbungen von Januar bis Mitte April
2022 entgegen genommen!

Bitte gedulden

Nach Versand Deiner Bewerbung musst Du Dich erst mal gedulden.
Wir bemühen uns Dir zeitnah nach Bewerbungseingang eine Eingangsbestätigung zu senden.

Bereits während der Dauer Bewerbungsphase und noch bis in den Mai werden geeignete
Teilnehmer*innen zu Informations- und Auswahlgesprächen nach Glücksburg eingeladen.

Das Auswahlverfahren wird als persönliches Bewerbungsgespräch oder in Kleingruppen mit
Workshop Charakter gestaltet und beinhaltet neben dem persönlichen Kennenlernen eine erste
Orientierung auf den Einsatz.
Die Süd-Partnerorganisationen werden auf Wunsch in die Teilnehmer*innen Auswahl
einbezogen.

Die Vorbereitungsphase umfasst 2 – 3 Monate ab Juni 2022 und schließt mit der Ausreise ab.

Die Programm Richtlinien sehen für weltwärts Entsendungen ein fachlich – pädagogisches
Begleitprogramm vor. Ein zentrales Element des Begleitprogramms besteht in der
Vorbereitung der Freiwilligen durch Teilnahme an zwei 5 – 7 tägigen Ausreiseseminaren in
Glücksburg. Daneben wird es Online meetings zur Vorbereitung in Ländergruppen geben.

Mitte Juni treffen sich die weltwärts Teilnehmer*innen in Glücksburg zur gemeinsamen Vorbereitung auf Afrika.

In Seminarveranstaltungen und Workshops werden unsere Teilnehmer*innen für die
fachlichen und persönlichen Herausforderungen ihres Einsatzes praktisch und theoretisch fit
gemacht.

Entwicklungspolitische Einführungen und landeskundliche Orientierung sind ebenso Teil des
Vorbereitungsprogramms wie Trainingseinheiten zur Sensibilisierung interkultureller
Kompetenz oder Fragestellungen zu Gender Themen.

Der Auseinandersetzung mit persönlichen Zielen und der Erarbeitung eines klaren
Selbstverständnisses des Freiwilligeneinsatzes wird neben der Klärung individueller
Fragestellungen breitem Raum in den Vorbereitungsseminaren gewährt.

Parallel zu der Präsenzveranstaltung in Glücksburg wird von Freiwilligen eine intensive
individuelle Vorbereitung auf ihren Einsatz erwartet.

Dazu gehören Impfungen gegen Tropenkrankheiten, mögliche praktische Vorbereitungen auf den Arbeitseinsatz entsprechend den Erfordernissen der Einsatzstelle, ggf. sprachliche
Vorbereitung durch Erwerb von Basiskenntnissen der erforderlichen Landes – oder
Regionalsprache und die Übernahme von Arbeitsaufgaben zur inhaltlichen Gestaltung der
Vorbereitungsseminare in Glücksburg.

Neben der aktiven Vorbereitung auf die Ausreise sollen in der Vorbereitungsphase auch
Fundraising Aktivitäten entfaltet werden. »Spenden sammeln 

In Zusammenarbeit mit der Entsendeorganisation artefact werden formale Erfordernisse der
Ausreise wie Visumsangelegenheiten geklärt.

 

Ab Anfang 2022 soll es losgehen. In Klein-Gruppen machen sich die Freiwilligen auf den
Weg zu Einsatzstellen in Afrika. Nicht alle Ländergruppen starten gleichzeitig.

Zu Beginn des Einsatzes steht ein gemeinsames On Arrival Seminar vor Ort. Einführung in
die Arbeits – und Lebensrealität des Gastlandes lässt sich schließlich am besten hautnah
praktizieren. Auch dem Erlernen eines soliden Grundgerüstes der Landessprache des
Gastlandes soll im On Arrival Seminar Raum gegeben werden.

Der Freiwilligeneinsatz bei den Partnerorganisationen beginnt direkt im Anschluss an die gemeinsame Orientierung im Gastland.

Der Auslandseinsatz dauert im Regelfall 12 Monate, in Sonderfällen werden auch einige
wenige 6-Monatsstellen angeboten. Die Mitarbeit bei der gastgebenden Partnerorganisation
umfasst den Umfang der landesüblichen Wochenarbeitszeit in Vollzeittätigkeit. Während des Einsatzes stehen Jahresfreiwilligen etwa 4-5 Wochen Jahresurlaub zur persönlichen
Ausgestaltung zu. Unterbrochen wird die Mitarbeit durch die Teilnahme an einem gemeinsamen einwöchigen Zwischenseminar in einer zentralen Seminarstätte der Projektregion.

In einigen Einsatzstellen arbeiten die Freiwilligen zu zweit zusammen. Andere Projektpartner
nehmen nur einen solivol Freiwilligen auf, beschäftigen aber manchmal weitere europäische
Mitarbeiter*innen aus anderen Entsendeprogrammen.

Den Freiwilligen steht während ihres Einsatzes in der Regel eigens angemieteter oder von den
Partnerprojekten gestellter Wohnraum zur Verfügung. Der Wohnkomfort entspricht
einfachem Standard.

Die artefact Programmbetreuer*innen halten von Glücksburg aus Kontakt zu den
Freiwilligen, sind Ansprechpartner, back-up office und Berater*innen in besonderen
Lebenslagen. Jede Einsatzstelle im Gastland bestimmt eine*n Mentor*in als spezielle
Kontaktperson für die Freiwilligen vor Ort. In einigen Regionen arbeitet artefact zudem mit
Regionalbetreuer*innen zusammen, die jeweils innerhalb des Landes für die Betreuung der
solivol Gruppe zuständig sind.

Nach 6 oder 12 Monaten Arbeitseinsatz in Ostafrika treffen sich alle Teilnehmer*innen
nochmals in Glücksburg zu einem gemeinsamen Abschlussseminar. Im Rückkehr Seminar
steht die Auswertung und Reflexion des Freiwilligenjahres im Vordergrund.

Erfahrungsaustausch und Reflexion interkultureller Begegnungen fließen ein in den Ausblick auf Perspektiven der Rückkehr. Die Teilnehmer*innen erarbeiten sich Handwerkszeug für die Einbringung ihrer persönlichen Erfahrungen in soziale Zusammenhänge ihrer Lebenswelt in
Deutschland.

Das Programmangebot von solivol wird abgerundet durch  Unterstützung der
Rückkehrer*innen beim Weitertragen ihrer Erfahrungen und bei der Entfaltung
entwicklungspolitischen Engagements über den zeitlichen Rahmen der Entsendung hinaus.

artefact fördert Netzwerkbildung unter Rückkehrer*innen und Partnern im Süden und Norden.

Rückkehrer*innen werden zur Mitwirkung an der Gestaltung und Fortentwicklung des
Entsendeprogramms solivol eingeladen. Der Einbezug ehemaliger Freiwilliger in die
Vorbereitung neuer Ausreisejahrgänge trägt zur Bereicherung und Qualitätssicherung des
Programms bei.

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Mit Solivol in Afrika:
Ein Jahr wie kein Zweites

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